Lexikon der Logopädie Buchstabe `R`

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Rachenmandeln

Adenoide; Drüsengewebe am Rachendach zwischen den Öffnungen der Eustachischen Röhre. Für die logopädischen Therapie ist es wichtig, dass vergrößerte Rachenmandeln entfernt werden, um eine adäquate Therapie gewährleisten zu können.

Randkantenverschiebung

sichtbare Schleimhautverschiebung an der Außenseite der Stimmlippen bei Phonation.

Recurrensparese

Lähmung eines oder beider Nerven, welche für die Stellungsänderung der Stimmlippen zuständig sind infolge einer Schädigung, Symptome: Heiserkeit, eingeschränkter Stimmumfang, auch Atemnot.

Redefluss-Störung

Störung und Behinderung des Sprechablaufes bei Stottern, Poltern, Dysarthrie.

Regression

Zurückziehen oder -fallen auf frühere, kindliche Entwicklungsstufen

Reinke-Ödem

Verdickung der Schleimhaut an den Stimmlippen, führt zur Heiserkeit; Form einer chronischen Laryngitis.

Relaxation

Entspannung

Remission

Rückbildung von Krankheitssymptomen

Respiration

Atmung

Retardierung

Verzögerung des Entwicklungstempos. Z.B bei der Sprachentwicklung

rezeptiv

aufnehmend, empfangend

Rezidiv

Rückfall, Wiederkehren der Krankheit

Rhinitis

Schnupfen

Rhinophonie

Näseln; R. aperta (offenes Näseln), häufig bei Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu finden, R. clausa (geschlossenes Näseln), die so genannte "Stockschnupfen-Sprache", R. mixta (Mischform).

Rhotazismus

fehlerhafte Aussprache des R-Lautes.

Ruktus

aufstoßen, rülpsen

Ruktussprache

Ösophagusstimme nach Kehlkopfentfernung.


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