Lexikon der Logopädie Buchstabe `D`

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Demenz

fortschreitender geistiger Abbau durch Krankheits- oder Rückbildungsvorgänge im Gehirn. In der Logopädie arbeitet man in diesem Bereich meist mit Hirn- Leistungstraining.

dental

die Zähne betreffend; im Zusammenhang mit der Artikulation bezeichnet dental die Zungenposition z.B. addental (an den Zähnen liegend) oder interdental (zwischen den Zähnen liegend). Beides ist eine fehlerhafte Lautbildung, die durch Logopäden therapiert werden kann.

Diagnose

Befund, Ergebnis einer Untersuchung. Vor Beginn einer logopädischen Therapie sollte immer zunächst eine Diagnose gestellt werden. Auch die Ergebnisse sollten besprochen werden.

Diagnostik

Durchführung einer Untersuchung zur Erlangung eines Befundes

Diaphragma

In der Logopädie lateinische Bezeichnung für Zwerchfell.

Differentialdiagnose

Abgrenzung und Unterscheidung zu anderen ähnlichen Krankheitsbildern. In der Logopädie ebenfalls wichtig da viele Faktoren Einfluss auf Sprach- oder Sprechstörungen haben können.

Diskrimination

Unterscheidung; In der Logopädie ist vor allem die auditive ( Hör-)Diskrimination wichtig. Wenn diese gestört es entstehen zum Beispiel Aussprachestörungen oder eine Lese-Rechtschreibschwäche.

Diskrimination, auditive

lautliche Unterscheidung von Gehörtem. Wenn diese gestört ist entstehen zum Beispiel Aussprachestörungen oder eine Lese-Rechtschreibschwäche.

dominante Hemisphäre

stärker ausgebildete Hirnhälfte, die für sprachliche Leistungen zuständig ist. Ist diese z.B. durch einen Schlaganfall gestört, kann es zu Sprach- und Sprechschwierigkeiten kommen.

Dysarthrie

Störung des Sprechens und der Stimme aufgrund von Schädigungen zentraler Bahnen und Kerne durch z. B. Schlaganfall.

Dysfunktion

Funktionsstörung, Fehlfunktion, dazu zählen alle Abweichungen von der Normalität

Dysglossie

Störung der Lautbildung aufgrund pathologischer Veränderungen an den Sprechwerkzeugen

Dysgnathie

Zahn- und/oder Kieferfehlstellung

Dysgrammatismus

Störung der Fähigkeit, die Regeln der Wort- und Satzlehre in der Muttersprache richtig einzusetzen, z.B. Satzbildung, Artikelbildung, Beugung, Kasus. Geht in der Logopädie häufig einher mit einer Sprachentwicklungsstörung, bzw. Sprachentwicklungsverzögerung.

Dyslalie

Störung der Lautbildung.

Dyslexie

Störung des Lesens, Leseschwäche. Dies tritt z.B. nach einem Schlaganfall auf. Aber auch der Fachbegriff bei Kindern mit Leseschwächen.

Dyskalkulie

Störung des Rechnens, Rechenschwäche. Dies tritt z.B. nach einem Schlaganfall auf. Aber auch der Fachbegriff bei Kindern mit Rechenschwächen.

Dysphagie

Störung des Schluckvorgangs. Dies tritt z.B. nach einem Schlaganfall auf.

Dysphasie

zentrale Sprachstörung in Form eines erschwerten "Sprechen-Könnens". Dies tritt z.B. nach einem Schlaganfall auf.

Dysphonie

Stimmstörung. Es gibt sowohl organische Stimmstörungen, verursacht durch z.B. Knoten auf den Stimmbändern oder durch Lähmungen, als auch erworbene (funktionelle) Stimmstörungen (siehe unten). Diese Art von Stimmstörungen entsteht durch den falschen Gebrauch der Stimme.

Dyspnoe

Atemnot

Dyspraxie

mangelnde Fähigkeit, Körperteile zweckmäßig zu bewegen; vgl. Apraxie


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